HoFoNa

Der Hochschulforschungsnachwuchs

Clip_HoFoNaIn Zusammenhang mit der Gründung der Gesellschaft für Hochschulforschung (GfHf) wurde im Mai 2006 der Hochschulforschungsnachwuchs (HoFoNa) als Zusammenschluss von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern im Bereich der Hochschulforschung sowie jungen Hochschulprofessionellen gegründet. Auf der Jahrestagung 2011 wurde folgende Mitgliedsdefinition verabschiedet:

“HoFoNa richtet sich an Studierende, Doktoranden, Habilitierende sowie wissenschaftliche Mitarbeiter/innen und Hochschulprofessionellen bzw. Verwaltungsmitarbeiter/innen, die im Bereich der Hochschulforschung arbeiten, forschen oder sich für die Hochschulforschung interessieren.”

Der E‐Mailverteiler des HoFoNa hat derzeit insgesamt ca. 180 Mitglieder unterschiedlicher Qualifikationsphasen (von Abschlussarbeiten bis hin zu Habilitationen), unterschiedlicher disziplinärer Herkunft und unterschiedlicher institutioneller Anbindung (von Instituten und Lehrstühlen über Graduiertenkollegs bis hin zu nebenberuflich und ‚frei‘ Promovierenden) sowie unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern (Hochschulorganisation, Hochschulentwicklung, Hochschulmanagement).

Aktuelles vom HoFoNa

Jahrestreffen des Hochschulforschungsnachwuchses (HoFoNa) 2017

Das kommende Jahrestreffen des Hochschulforschungsnachwuchses (HoFoNa) findet statt am 29. März 2017 in Hannover. Das aktuelle Programm und Details zur Anmeldung findet ihr hier: HoFoNa-Tag 2017.

Ziele

Der Hochschulforschungsnachwuchs oder kurz HoFoNa versteht sich als ein Forum für junge WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen in Deutschland und/oder im deutschsprachigen Raum, die im Bereich in und um die Hochschule beschäftigt sind oder ihre Abschlussarbeit/Promotion/Qualifizierungsarbeit im Bereich Hochschule, Hochschulentwicklung oder Hochschulforschung schreiben oder planen. Das primäre Ziel ist es, die Kommunikation zwischen den verschiedenen Gruppen der NachwuchsforscherInnen zu verbessern. Dieses bezieht sich nicht alleine auf den Austausch der “Jungforscher” zwischen den etablierten Institutionen (z.B. INCHER, IHF, Halle-Wittenberg), sondern insbesondere auch auf den Kontakt zu “selbständigen/unabhängig” Forschenden (z.B. Stipendienträger, Verwaltungsangehörige etc.), die vielleicht auch gerade erst ihr Forschungsvorhaben planen. Dabei verfügt jeder / jede der NachwuchswissenschaftlerInnen über ein spezifisches Fach- und Methodenwissen sowie Informationen aus der Praxis. Von einem Austausch dieses Wissens können alle Teilnehmer profitieren.

Austausch

Derzeit erfolgt dieser Austausch vor allem über einen Email-Verteiler, über den zum einen Informationen wie Stellen- oder Stipendienangebote, Konferenzankündigung, “Call for Papers” etc. rumgeschickt werden, der zum anderen aber auch intensiv genutzt wird, um inhaltliche Fragen im Bereich der Hochschulforschung zu stellen und diskutieren zu können.

Es existiert ein Online-Directory, in dem die HoFoNa Mitglieder sich selbst und Ihre aktuellen Forschungsthemen und –interessen darstellen, um somit sich gezielt vernetzen zu können und gegenseitig Hilfestellung unter den Mitgliedern zu bieten. Diese Vernetzung wird auch durch regionale Treffen unterstützt.

Organisiert durch Mitglieder des Hochschulforschungsnachwuchses finden derzeit in Berlin, Frankfurt sowie im Kreis Bonn Treffen statt, in denen über aktuelle Themen der Hochschulforschung diskutiert oder Qualifizierungsarbeiten vorgestellt werden.

Ulrich-Teichler-Preis

Angeregt durch den Hochschulforschungsnachwuchs wird einmal im Jahr der Ulrich-Teichler-Preis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten verliehen. Der Kasseler Hochschulforscher Professor Dr. Ulrich Teichler stiftete den Preis 2008, um junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Forschung im Bereich des Hochschulwesens anzuregen. Zugleich sollen damit herausragende Nachwuchsarbeiten in diesem Feld stärker in die Öffentlichkeit transportiert werden. Die Initiative wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zusätzlich unterstützt, so dass jeweils zwei Preise für Dissertationen und Abschlussarbeiten vergeben werden können.

Des Weiteren findet einen Tag vor der Jahrestagung ein Mitgliedertreffen statt, das ergänzt wird um ein Expertinnenforum und ein Methodenworkshop. Auf der Tagung selbst richtet HoFoNa das Ideenforum aus, in dem NachwuchswissenschaftlerInnen ihre Arbeiten vorstellen können.