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Ziele

Warum eine Gesellschaft für Hochschulforschung?

Das Interesse an Themen der Hochschulforschung hat im deutschsprachigen Raum in den letzten Jahren stark zugenommen und damit auch die Zahl der Personen, die sich forschend mit Hochschulen beschäftigen.

Häufig sind diese Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aber in ihren Disziplinen verwurzelt und suchen den fächerübergreifenden Diskurs zum Forschungsgegenstand Hochschule.

Angesichts der raschen Entwicklungen in Hochschulwesen – sowohl national als auch international – werden bei Planungen und Entscheidungen immer häufiger der Rat und verlässliche Informationen von Experten benötigt.
Zugleich steigt an den Hochschulen selbst der Bedarf an professionellen Nachwuchskräften mit Wissen in den Bereichen Hochschulforschung und Hochschulmanagement. Auch einige neue Master-Studiengänge, die Ausbildung in diesen Bereich anbieten, sind bereits entstanden.

Die Hochschulforscherinnen und Hochschulforscher aus dem deutschsprachigen Raum haben aus diesem Anlass 2006 in Kassel die „Gesellschaft für Hochschulforschung“ gegründet, um damit den bisher lose geknüpften Verbindungen eine institutionelle Form zu geben –  Die GfHf war begründet.

Die Gesellschaft

  • Vernetzung und Außenwirkung der Hochschulforscherinnen und –forscher im deutschsprachigen Raum
  • Intensivierung des fachlichen Austauschs und der Professionalisierung aller HochschulforscherInnen
  • Förderung von Kooperationen zwischen Forschungsinstituten und Hochschulen
  • Aktive Förderung und Vernetzung der Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler im Bereich der Hochschulforschung
  • Verbreitung von theoretischen, empirischen, qualitativen und quantitativen Ergebnissen der Hochschulforschung
  • Förderung der interdisziplinären Hochschulforschung
    Dialog, Information und Austausch im internen Bereich
  • Außendarstellung der Hochschulforschung als Forschungsgegenstand mit den Standbeinen Wissenschaft, Management und Politik

In der Gesellschaft für Hochschulforschung (GfHf) sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus wichtigen Bildungs-, Hochschul- und Wissenschaftsforschungseineichtungen im deutschsprachigen Raum (A, CH, D) versammelt. Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern eröffnet die GfHf eine hervorragende Plattform für den Austausch mit anderen Nachwuchskräften und „etablierten“ Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Die GfHf als Gesellschaft im wissenschaftlichen und praxisnahen Forschungsfeld der Hochschulforschung hat ebenfalls Mitglieder aus der Praxis, beispielsweise dem Hochschulmanagement.

Die GfHf bietet Hochschulforscherinnen und Hochschulforschern aus verschiedenen Fachdisziplinen die Möglichkeit, einen fächerübergreifenden Diskurs zum Forschungsgegenstand Hochschule zu führen. Des Weiteren versteht sich die GfHf als Drehscheibe für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Sie versteht sich als Ansprechpartnerin für die Politik und offeriert wissenschaftliche Beratung durch ausgewiesene Expertinnen und Experten zu aktuellen und grundlegenden Entwicklungen im Hochschulwesen.

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