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Vorstand

Das Leitungsgremium der Gesellschaft für Hochschulforschung

Prof. Dr. Georg Krücken – Vorsitzender

Professor Dr. Georg Krücken ist Geschäftsführender Direktor des Internationalen Zentrums für Hochschulforschung Kassel (INCHER-Kassel) und Professor für Hochschulforschung an der Universität Kassel (Fachbereich Gesellschaftswissenschaften).

Professor Krücken ist Soziologe und Hochschulforscher, er hat zahlreiche Forschungsprojekte im Bereich der Hochschul-, Wissenschafts- und Organisationsforschung durchgeführt und vielfach zu diesen Themen publiziert. Längere Forschungs- und Lehraufenthalte an den Universitäten Wien, Sciences Po Paris und Stanford.

Er ist Mitherausgeber verschiedener Fachzeitschriften, Mitglied in Beiräten und Expertenkommissionen sowie Sprecher des interdisziplinären und internationalen Forschungsnetzwerkes „New Institutionalism“. Vor seinem Ruf an die Universität Kassel in 2011 hatte er den Stiftungslehrstuhl für Wissenschaftsorganisation, Hochschul- und Wissenschaftsmanagement an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften (DHV) Speyer inne.

Prof. Dr. Margret Bülow-Schramm – Zweite Vorsitzende, Leitung Öffentlichkeitsarbeit

Professor Dr. Margret Bülow-Schramm ist Professorin i. R. am Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung (ZHW) der Universität Hamburg, Diplom-Soziologin und habilitierte Erziehungswissenschaftlerin mit der venia legendi Hochschuldidaktik. Nach zwei Amtszeiten als Vorsitzende der Gesellschaft für Hochschulforschung hat sie 2014 den 2. Vorsitz übernommen. Sie ist u.a. Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des DZHW, im Hochschulrat der Hochschule Ruhr-West und in der Akkreditierungskommission für Qualitätsmanagementsysteme der ASIIN und außerdem Vorsitzende des Referats D (Aus und Fortbildung von Lehrkräften) der GEW Hamburg. Bis November 2007 war sie Gleichstellungsbeauftragte der Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie, Bewegungswissenschaft der Universität Hamburg.

Dr. Roland Bloch – Ulrich-Teichler-Preis

Dr. Roland Bloch ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Mitglied der DFG-Forschergruppe „Mechanismen der Elitebildung“. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Struktur und Organisation akademischer Arbeit, Stratifikationen im Feld der Hochschulbildung sowie die Genese und Umsetzung von Hochschul- und Studienreformen.

Roland Bloch hat an der Universität Leipzig und der Vanderbilt University (USA) Politikwissenschaft, Amerikanistik und Philosophie studiert. 2008 hat er an der Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie zu den Konsequenzen des Bologna-Prozesses für die studentische Praxis promoviert. Von 2003 bis 2014 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und von 2004 bis 2007 Promotionsstipendiat der Hans-Böckler-Stiftung.

Prof. Dr. Liudvika Leisyte – Internationale Angelegenheiten

Prof. Liudvika Leisyte ist Professorin für Hochschulforschung und Hochschuldidaktik am Zentrum für HochschulBildung (zhb) an der Technischen Universität Dortmund. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf dem Wandel der Hochschulen und Veränderungsprozessen der akademischen Arbeit im Kontext sich verändernder politischer und institutioneller Rahmenbedingungen. Aus der Perspektive verschiedener soziologischer Theorien und Ansätze forscht sie zu folgenden Themen: professionelle Autonomie, akademische Rollen und Fachkulturen; akademisches Unternehmertum; die Dynamik von Hochschulsteuerung und -management sowie die Evaluation von Forschung und die Qualitätsentwicklung in Hochschulen.

Prof. Leisyte hat zwei Monographien, mehrere Beiträge zu Sammelbänden und Artikel in verschiedenen Peer-Review-Fachzeitschriften wie Higher Education, Higher Education Policy, Public Administration, Public Management, Science and Public Policy veröffentlicht. 2008 erhielt sie den Early Career Best Paper Award von der PRIME-Konferenz in Mexiko-City für ihren Artikel über Autonomie in verschiedenen universitären Forschungseinheiten. Zuvor waren Sie am Center for Higher Education Policy Studies (CHEPS) an der Universität Twente in den Niederlanden tätig und promovierte 2007 an der Universität Twente zum Thema “University governance and academic research in Dutch and English universities”.

Prof. Leisyte ist Mitglied des redaktionellen Beirats der Fachzeitschriften Higher Education Policy und European Journal of Higher Education. Darüber hinaus ist sie Gutachterin für nationale Forschungsräte in Litauen, Kroatien und den USA und Mitglied des  International Advisory Board of the Hungarian Higher Education Accreditation Committee.

Jana Gieselmann – Hochschulforschungsnachwuchs (HoFoNa)

Jana Gieselmann ist seit Oktober 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Personal, Organisation und Unternehmungsführung an der Universität Bielefeld. Hier lehrt und forscht sie zu Personalmanagement an Hochschulen und erarbeitet eine Dissertation, die sich der Berufung internationaler Professoren widmet. Sie hat ‚International Cultural and Business Studies‘ an der Universität Passau und der Universidade Técnica de Lisboa studiert. Derzeit absolviert sie berufsbegleitend ein Postgraduales Studium in ‚Higher Education Development and Science Management‘ am Institut für Wissenschafts- und Bildungsforschung Bielefeld. Sie vertritt außerdem den HoFoNa im Vorstand der Gesellschaft für Hochschulforschung.

Jana.Gieselmann@uni-bielefeld.de
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Henning Koch - Hochschulforschungsnachwuchs (HoFoNa)

Henning Koch forscht und lehrt als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der ethnografischen Bildungs- und Hochschulforschung.

Henning Koch studierte Kultur-und Wirtschaftswissenschaft an der Universität Bremen und setzte dabei inhaltliche Schwerpunkte auf die Bereiche Organisationskulturforschung, Diversity in Organisationen und Methoden der qualitativen Kulturforschung. Sein Studium schloss er mit einer Arbeit über die Organisationskultur der Staatsoper Unter den Linden in Berlin ab.

Im Rahmen seiner Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter beschäftigt sich Henning Koch mit dem Konzept des Forschenden Lernens, dem Umgang mit Heterogenität in der Institution Hochschule und mit der Digitalisierung von Lernformaten.

In seinem Dissertationsprojekt setzt sich Henning Koch mit der Bedeutung von juristischen Fachkulturen für Studierende unterschiedlicher sozialer Herkunft auseinander. Dazu kombiniert er die Methode der Gruppendiskussion mit ethnografischen Forschungswerkzeugen.

henning.koch@uni-bremen.de
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Martin Unger – Schriftführer

Studium der Soziologie (Sowi) in Wien; anschließend Postgradualer Lehrgang Soziologie am IHS, während des Studiums Mitarbeit an Berichten des Wissenschaftsministeriums (Hochschulbericht, Sozialbericht der Studierenden etc.), an Projekten im Programmbereich Hochschulforschung des interuniversitären Instituts für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (iff) und seit 1998 an Projekten des IHS. 2004-2014 Lektor an der WU Wien (empirische Sozialforschung), seit 2006 Lektor an der Univ. Wien (soziale Ungleichheit im Bildungssystem, empirische Sozialforschung, Projektplanung). Chancengerechtigkeit im Bildungswesen, speziell im Hochschulbereich: soziale Lage von Studierenden, Studierende mit Migrationshintergrund, behinderte/ gesundheitlich beeinträchtigte Studierende, Arbeitsmarktsituation von AbsolventInnen. Finanzierung von Hochschulen, regionale Effekte von Hochschulen, aktuelle Reformen im Hochschulbereich in Europa. Online-Befragungen.

Anja Gottburgsen – Mitglieder- und Finanzverwaltung

Dr. Anja Gottburgsen ist seit 2015 Referentin für Forschung und Change Management am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) in Hannover. Nach Tätigkeiten als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gender Research Group der Universität Kiel, im Nationalen Bildungspanel (NEPS) im Bereich nichtmonetäre Bildungsrenditen – Gesundheit (Lehrstuhl Soziologie Universität Kiel und Lehrstuhl für Empirische Wirtschaftssoziologie Universität Erlangen Nürnberg) hatte sie bis zu ihrem Wechsel an das DZHW die Stabsstelle Diversity Management sowie die stellvertretende Leitung des Büros für Gender & Diversity der Universität Erlangen-Nürnberg inne. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Soziale Ungleichheit, intersektionale Diversität und deren Effekte auf Teilhabe in Schule und Hochschule.

Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung GmbH
Referentin Forschung und Change Management

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