Überspringen zu Hauptinhalt

2020

Auch 2020 hat die Gesellschaft für Hochschulforschung drei Nachwuchswissenschaftler*innen für ihre Leistungen auf dem Gebiet der Hochschulforschung ausgezeichnet. Die ursprünglich vorgesehene Würdigung und feierliche Preisverleihung auf der 15. Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung, die am 26. und 27. März an der Universität Hamburg hatte stattfinden sollen, musste aufgrund der Pandemie leider entfallen. Sie wird auf der 16. GfHf-Jahrestagung voraussichtlich im März 2021 nachgeholt werden.

Der Ulrich-Teichler-Preis wurde 2008 zum ersten Mal vergeben. Der Kasseler Hochschulforscher, Professor Dr. Ulrich Teichler (INCHER Kassel) hat den Preis gestiftet, um junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anzuregen, sich mit Fragen der Hochschulforschung wissenschaftlich auseinanderzusetzen. Zugleich sollen herausragende Nachwuchsarbeiten zu dieser Thematik stärker in der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Die Initiative wurde bis 2013 vom Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft (BMBF) unterstützt.

Aus den 15 eingereichten Arbeiten wurden von einer sechsköpfigen Jury die folgenden Preisträger*innen ausgewählt:

  • Sabine Lauer für ihre Dissertation zu dem Thema „Transformational Governance of Academic Teaching“ an der Technischen Universität Dortmund,
  • Sarah-Rebecca Kienast für ihre Masterarbeit zu dem Thema „Erfolgreich studieren? Eine Analyse primärer und sekundärer Herkunftseffekte anhand des Vergleichs zweier Dekompositionsmodelle“ an der Leibniz-Universität Hannover und
  • Julian Franken für seine Masterarbeit zu dem Thema „Was beeinflusst den Verbleib in der Wissenschaft? Eine Analyse individueller und kontextueller Faktoren anhand des DZHW Promovierten Panels”, ebenfalls an der Leibniz-Universität Hannover.

Eine Voraussetzung für die Auszeichnung ist, dass ein fundierter Beitrag zur fachlichen und professionellen Weiterentwicklung der Hochschulforschung geleistet wird. Der Ulrich-Teichler-Preis für Dissertationen besteht aus einem Druckkostenzuschuss in Höhe von maximal 2000,- € sowie zusätzlich einem Preisgeld von 1000,- €. Die Höhe des Preisgeldes für die prämierten Abschlussarbeiten beträgt 1000,- €.

Um die Auszeichnungen können sich Doktorandinnen und Doktoranden sowie Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen aus dem deutschsprachigen Raum (A, CH, D, LI, LU) bewerben. Die Verfasserinnen und Verfasser müssen nicht Mitglied der Gesellschaft für Hochschulforschung sein. Über die eingereichten Arbeiten entscheidet eine vom Vorstand der Gesellschaft für Hochschulforschung eingesetzte Jury, der Hochschulforscherinnen und Hochschulforscher aus unterschiedlichen Disziplinen angehören.

Download der Abstracts

An den Anfang scrollen