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Einflüsse auf die Notengebung: eine Analyse ausgewählter Fächer auf Basis der Prüfungsstatistik.

Auf Basis der amtlichen Prüfungsstatistik und der zugespielten Personalstatistik sowie weiteren Informationen werden Individualabschlussnoten für Diplom, Magister, BA, MA, Staatsexamen mit einem Regressionsmodell auf Einflüsse verschiedenster Art für 1997-2013 getestet. Insgesamt ca. 1,7 Mill. Fälle in 16 Fächern sowohl an Universitäten wie an Fachhochschulen werden so untersucht, wobei Maschinenbau, Elektrotechnik und Wirtschaftswissenschaften in beiden Systemen repräsentiert sind. Im Ergebnis sind sowohl vermutlich leistungskonforme Individualeigenschaften wie das Alter die Note bestimmend, aber auch eher leistungsferne Dimensionen wie etwa die regionale Arbeitslosigkeit. Auffällig ist weiter der Unterschied Universität – Fachhochschule. Schon bei den herkömmlichen Abschlüssen gab es hier Differenzen im Niveau wie im Trend. Bei der Umstellung zu einem einheitlichen Bachelorsystem zeigen die Fachhochschulen nun die besseren Durchschnittsnoten, während die Universitäten die Gelegenheit nutzten, von ihren vorherigen, oft inflationären Benotungspraxen Abstand zu gewinnen. Beim Master allerdings sind auf breiter Front durchschnittlich sehr gute Noten mit weiterer Verbesserungstendenz zu verzeichnen.“

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