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DFG bewilligt Forschungsgruppe „Multipler Wettbewerb im Hochschulsystem“

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet sieben neue Forschungsgruppen ein. Dies beschloss der Hauptausschuss der DFG auf Empfehlung des Senats. Die neuen Forschungsgruppen erhalten insgesamt rund 25 Millionen Euro inklusive einer 22-prozentigen Programmpauschale für indirekte Kosten aus den Projekten.

Mit ihrem gemeinsamen Antrag, koordiniert vom INCHER-Kassel, sind elf Forschende aus acht Universitäten bei der DFG erfolgreich gewesen. Ausgehend von der engen Kooperation der INCHER-Professoren Guido Bünstorf (Volkswirtschaftslehre) und Georg Krücken (Soziologie) werden acht Teilprojekte zum Thema durchgeführt.

Die von der DFG geförderte und ortsverteilte Forschungsgruppe will zu einem umfassenden Verständnis des multiplen Wettbewerbs im Hochschulsystem beitragen. Als multipel wird der Wettbewerb im Hochschulsystem begriffen, weil die daran Beteiligten gleichzeitig in verschiedene, verschachtelte und sich gegenseitig beeinflussende Wettbewerbe eingebunden sind, in denen sie um unterschiedliche knappe Güter konkurrieren. Durch oft gezielt initiierte Wettbewerbe, wie z.B. die Exzellenzinitiative, die mit anderen Wettbewerbsprozessen zusammenwirken, entsteht ein immer komplexeres Geflecht von Anforderungen an die Beteiligten, das sich erheblich auf die betroffenen Personen und die Institutionen auswirkt.

Die interdisziplinäre Forschungsgruppe besteht aus elf Antragstellerinnen und Antragstellern aus der Soziologie, der Volkswirtschafts- und Betriebswirtschaftslehre. Ausgehend von der engen Kooperation der INCHER-Professoren Guido Bünstorf (Volkswirtschaftslehre) und Georg Krücken (Soziologie) werden an acht Universitäten acht Teilprojekte zum Thema durchgeführt.

Sprecher der Forschungsgruppe ist Prof. Dr. Georg Krücken, er ist Geschäftsführender Direktor des INCHER-Kassel (Universität Kassel). Er ist Sprecher des internationalen Forschungsnetzwerkes „New Institutionalism“ und Vorsitzender der Gesellschaft für Hochschulforschung e.V. Aufgrund seiner wissenschaftlichen Leistungen wurde er 2016 zum Mitglied der Academia Europaea gewählt.

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